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24. Juni 2022

Flaschenkorkensammlung für die Umwelt und für einen sozialen Zweck

Flaschenkorkensammlung für die Umwelt und für einen sozialen Zweck

Kork1

Kork ist ein hochwertiger Naturstoff, der aus der Rinde der Korkeiche gewonnen wird und hervorragende Eigenschaften im Bereich der Schall- und Wärmedämmung aufweist. Kork lässt sich aber auch sehr gut recyceln und ist daher viel zu schade für den Restmüll. Aus diesem Grund sammeln seit 3 Jahrzehnten die evangelisch-lutherischen Kirchen im Emsland und in der Grafschaft Bentheim in einer Aktion ausgediente Weinflaschenkorken. Sie hatten sich Anfang der 90iger Jahre einer Initiative der evangelisch-reformierten Kirche angeschlossen und diese nun allein übernommen. Die Flaschenkorken werden an Fachunternehmen weitergeleitet, die das Material reinigen, schreddern und anschließend zu Dämmplatten für die Bauindustrie verpressen. Für die Umweltbeauftragten des Kirchenkreises Ulrich Meyer-Spethmann aus Nordhorn und Volkhart Binner aus Sögel ist neben dem Umweltgedanken auch der soziale Aspekt von Bedeutung; die Erlöse fließen daher an das Epilepsiezentrum Kork. In Kork, dem Ortsteil der süddeutschen Stadt Kehl mit dem passenden Namen, hatte man früher die Flaschenkorken in der diakonischen Werkstatt auch selber verarbeitet; kooperiert aber nunmehr mit Korkverarbeitern vor Ort.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) unterstützt die Sammlung an den drei Wertstoffhöfen Nordhorn, Isterberg und Wilsum und stellt hier Sammelbehältnisse für ausgediente Flaschenkorken auf. Darüber hinaus bestehen noch zahlreiche Sammelstellen in Kirchen und Verbrauchermärkten in der Grafschaft sowie im Landkreis Emsland. Weitere Auskünfte erteilt das Kundencenter des AWB unter der Rufnummer 05921/961666, auf der Website www.awb-grafschaft.de sowie der Umweltbeauftragte des ev.-luth. Kirchenkreises Ulrich Meyer – Spethmann unter der Rufnummer 05921/12334.
Die Liste der Abgbestellen finden Sie hier:


Das Foto oben zeigt die Umweltbeauftragten des ev.-luth. Kirchenkreises Volkhart Binner und Ulrich Meyer-Spethmann (jeweils außen) sowie Frank Urban, Platzwart am Wertstoffhof Isterberg.

Foto unten: Gereinigtes und geschreddertes Korkgranulat. Rohstoff für die Dämmplattenherstellung.

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